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Freitag, 27.2.2004
Am Freitag bin ich ja nach der Arbeit nach Frankfurt und Bangkok. (Das ThaiAirline Essen ist sehr zu empfehlen..)
Es gab einen kurzen ThaiCrashkurs, aber der muss wohl noch mal wiederholt werden. Thai heisst frei, Mai heisst nein, Mai Thai heisst... naja, verrueckt heisst jedenfalls bababobo. Verrueckt, nicht....?
Hier ist es 33 Grad heiss, und das letzte mal hats vor 2 Monaten geregnet. Die Leute am Flughafen waren sehr nett, was aber die Leute im Bus nicht zu schaetzen wussten. Fakt ist, dass hier fast keiner Reden kann. Ne, echt. Die Leute versuchen, dieses Missgeschick zu ueberdecken, indem sie gleichzeitig laecheln, singen, sich verneigen und einen mitleidigen Gesichtsausdruck auffahren.
Ausnahmen gibt es aber auch: Die Einen sind weiblich, zwischen 18 und 26, tragen eine englische SchoolUniform und ein pastellfarbenes Handy, und behaupten in Bangkok zu studieren. Die Anderen sind maennlich, um die 30, haben ein frisch gebuegeltes, weisses, zugeknoepftes Hemd an, und besitzen meist Handys in dunklen Farbtoenen.
Ihr seht, sie Erkennungsrate ist entspechend hoch, doch kommen diese Spezies leider eher selten vor.
Also steige ich ziemlich abwechseln in richtige und falsche Busse ein, und lerne dabei (einige nette,verwirrte(bababobo) oder schuechterne Kurznasen kennen und) dass man Ayutthaya nicht wie ajutaja spricht, sondern etwa wie Aah...j(u)TThAE!?:;!(i)jAAh singt. Hust. Jetzt wieder die Stimme runterkriegen.... hhhhhmmm.....!!! ...
Alsdenn bin ich ebendort angekommen, Hotel mit herrlichem Blick auf den Fluss, Kalte Dusche, und merke, dass man mir meine Vergangenheit gestohlen hat. Ach ja, ich bin ja auch in die Zukunft geflogen! Dann ist es eben schon abend. Oder erst... Reicht aber noch, um mich durch eine Fuelle von ExtremDueften auf dem nahen Nachtmarkt zu schlaengeln. Bekannte Gewuerze, nie gesehene Gemuese, Wesen auf Spiessen, die nicht geboren wurden, um gegessen zu werden. Mist, was hiess noch mal Wasser?
Nachdem ich satt bin, kurve ich noch abseits der netten Menschenmassen durch einige kleine Gassen, Tempel, spielende Kinder, Slums, Laeden, Muellhalden. Alles scheint froh, dass ich da bin, ich auch, die Kokosnuss hat aber auch noch nie so lecker geschmeckt, das sieht man mir an, das sehe ich, da braucht Langnase keine Worte.
Heute gings frueh raus, Rad mieten und Stadt erkunden. Es fliessen drei Fluesse zusammen, die Stadt ist eine Insel, die man bequem mit dem Rad erfahren kann. Buddhistische Stupas, Chinesische Buddhistische Tempel, KhmerTempel, Ausgrabungen. Alles ist verstreut, mittendrin die Stadt. Die Alten Tempel sind aus roten Backsteinen, Tuerme, Saeulen, Seen, Strassen, Wiesen, massenweise Buddhas, leider ohne Koepfe, haben ihnen die Burmesen abgeschlagen, als sie die Stadt einnahmen.
Urige Faehren setzen einen zum anderen Ufer ueber.
Essensstaende sind entweder guenstig im maximalen Gedraenge am Eingang einer der Hauptattraktionen oder an eingenebelten Knotenpunkten der Hauptverkehrsadern gelegen. Daher gibts essen auf einem RestaurantBoot.
Es wird noch heisser, und die Abkuehlung erfolgt im wohltemperierten NationalMuseum. Hier finden sich auch die vielen Buddhakoepfe wieder (!), sowie unzaehlige weiter Buddhas, die nicht draussen schwitzen sollen. Beginnend im 6. Jahrhundert bis zu purem, massivem Gold ! Ist das nichts? Eben. Dann haben sie auch noch neulich den Schatz des Koenigs gefunden (das Gold, nicht die Konkubine) der in Weiser voraussicht eingegraben wurde,
als 1767 die Burmesen angriffen. (Haette ihr auch nicht gut getan...) zum Abschluss des Tages gibts noch eine Bootsfahrt, einmal ums Stadtzentrum, unten vom Wasser ehrfurtsvoll heraufblickend auf die riesigen Bauwerke, die die rote Abendsonne mit den goldenen Daechern auf den Fluss reflektieren. Oder den netten Leuten zurueckwinken, die gerade im Fluss baden, waschen, spuelen, oder ihren Muell entsorgen.
Die sehen alle so aus, als ob sie auch Urlaub haetten. Oder?
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Sonntag, 29.2.
Ja, was ich doch gaenzlich zu berichten vergass:
Auf meiner Fahrradtour duch die Ruinenstadt sind mir doch 4 Elefanten begegnet (Hi kleiner Strampler, ich bin hier der Anfuehrer. Paar Bananen dabei? ... Nein, Radfahren is nicht mehr, bin schon ueber 40.... ) Also schwatzen wir ne weile, und ich fahre neben dem Grueppchen her (nicht hinterher, denn sie haben sich einen Tailaender gemietet, der hinterherfaehrt, und Ihren Duenger aufliest)
Und dann sind wir schliesslich bei Ihnen daheim angekommen. Sie haben da eine super Huette, einen riesigen Garten mit Seen zum Fuesse drin baden und Baeumen, um mal den Ruessel in den Schatten halten zu koennen.
Dann haben sie auch noch einige bedienstete, die ihnen immer kuehles Wasser reichen, (am liebsten den Schlauch ins Maul stecken, und, glugg, beim Trinken viel , glugg, kaltes Wasser den glugg, Ruessel runterlaufen lassen)
Hat mir dann gesagt, ich soll ein paar Bananen springen lassen. Die haben dann auch fuer alle seine 12 Kumpels gereicht.
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Montag, 1.3.
Ich verpasse fast den Zug nach Pak Chong, dann sitze ich in meinem Flugzeugsessel und bekomme einen lecker Thai-Donut, und frage mich, warum ich bei einem Wucherpreis von fast 7 Euro nicht gleich gemerkt habe, dass die mir da ein Ersteklasseticket andrehen. Aber sie waren ja soooo nett...
Die Reise geht ueber Steppenlandschaft, absolut flach, und immer mal wieder ein bewaldeter Berg, und alle sehen aus wie Elefanten. Dann gehts zu auf ein kleines Gebirge zu, den Khao Yai National Park.
1. Trip
Es geht zu einer grossen Tropfsteinhoehle. weisse, gelbe, rote Stalagtiten, Buddhaschreine, sehr schoen. Man muss immer mal wieder zur naechsten Halle auf allen 4en durch kleine Gaenge kriechen. (jaja, beim ersten Mal bleibt noch der Rucksack am Stalagtiten haengen, aber man lernt ja dazu...)
Die beiden anwesenden Geologen (Oregon/Berlin) muessen leider immer wieder den Vortraegen/Vermutungen des Fuehrers widersprechen, nein, rot wegen dem Aluminium nicht Eisen, Nein, keine Vulkanaktivitaet.... sehr interessant.
nach anderthalb kilometern gehen wir wieder raus, unserem Fuehrer wird kalt (sind ja auch nur 27 grad hier drin, draussen wieder wohlige 35)
2. Trip
Hufeisennasenfledermaushoehlenbesichtigung
Puenktlich 5 nach 6 kommen ploetzlich die Nasen, nein, die Mause aus der Felsspalte, (50m weit oben an einer steilen Felswand gelegen) herausgefledert. Sie fliegen in einem Schwarm, der sich wie der Geist aus der Flasche aus der Hoehle windet. Auf den ersten Metern sieht es aus, als sei es heisser Rauch, der herausstroemt. Es ist ein unaufhoerlicher Strom von 3 Millionen Tieren. Sie winden sich im Sonnenuntergang wie eine Schlange durch die Luft und ueber mich hinweg. Man hoert ein dumpfes, lautes Rauschen, wie von einem nahen Wasserfall. 3 Adler sind puenktlich zur Stelle und stuerzen sich immer wieder mitten durch den Schwarm. Nach einigen Minuten ziehen sie satt von dannen, doch der Schwarm brauch noch lange, bis im Mondlicht die letzten die lange Reise antreten. Maximal 150 Kilometer entfernt gehen sie auf Beutefang, bis sie vor Sonnenaufgang alle wieder einzeln eintrudeln.
3. Trip
Nachtsafari. Khao Yai.
Tschiep steht vorn auf dem Jeep mit der Superhalogenleuchte und grast die Graeser ab. Zwergrehe, Zibetkatzen, schwarze Rehe, Wildochsen, ...
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Dienstag 2.3.
Ganztagessafari. Peter aus Halle ist unser Fuehrer. Super. Er ist Ethnologe, spezialisiert auf Falter. Er kennt von jedem Tier Vor-, Nach-, und Lateinischen Namen ihre Hobbies, Lieblingsgerichte, Sexuellen Vorlieben, Ihre Freunde, Feine, Nachbarn, Ahnen und Symbiosepartner und viele interessante Storys.
Wir sehen unzaehlige Voegel, Schmetterlinge und Insekten. Hornbills, Termitenhuegel, Flugechsen, Makaken, Dachse, Adler, Bienenwaben, und einen 3m langen Waran, der auf der anderen Flussseite in der Sonne liegt, und die gelb/roten Kringel auf seinem Ruecken sonnt.
Im dicken Dickicht dann bleib ich dann stehen, da von links ein superlautes Krachen kommt, als wuerde gerade einer der Urwaldriesen einstuerzen (man muss ja schliesslich wissen, in welcher Richtung man schnell ausweichen soll) also rauschen da an einem 10m entfernten Baum die Aeste, Lianen und Blaetter herunter, es Toent und Splittert, und ein Baer, Arme und Beine um den Stamm herum geschlungen, laesst sich langsam herunter.
Wow!
Da kriegt es unsere Kurznase mit der Angst und schreit RUN, RUN ! Also, nix wie los, (is ja wenigstens nett, dass er ganz hinten laeuft). Aber der Baer hat wohl das selbe gedacht, und ist dann auch schon verschwunden.
Wir besuchen noch die Wasserfaelle, bei denen der Kinofilm gedreht wurde, nein, "The Bitch" habe ich nicht gesehen. Dafuer sehe ich jetzt Zwergrehe, Bruellrehe, einen Hirsch, der es auf Restaurantabfaelle abgesehen hat, und eine atemberaubende Ausicht, von einem Felsvorsprung (1200m) auf Berge und auf die Ebene (400m) ... Das war wieder ein Tag.
Wer ein schnelleres Internet als ich hat, kann unter http://www.khaoyai-garden-lodge.de/ Fotos sehen.
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Mi, 3.3.
Bus nach Pak Chong, Korat, Phimai.
Schoenes, kleines Staedchen.
Ich komme im Old Phimai Guest House unter, einem alten Teak-Haus, das aussieht, wie das Haus von Ghandi in Bombay. Riesen-Zimmer, Balkon, Doppelbett, Moskitonetz, 3 Euro.
Ich schaue mir die Khmer-Ruinen an, sehen super aus, besser erhalten als die in Ayutthaya, aber leider nicht so gross, und daher nicht so beeindruckend. Sie sind in einem schoenen Park gelegen, die Tuerstuerze tragen Reliefs mit Geschichten aus dem Leben Buddhas
Museum. Buddhas. Fotos der Ruinen, der Restaurierung, der Ausgrabungen, Steinfiguren, ....
Nachtmarkt. Es gibt leckere Sachen zu essen, alles superfrisch, und knackig, manches ist so frisch, das hat sogar ein Netz ueber dem Korb, sonst springt, krabbelt oder huepft es raus. Kaefer, Kakerlaken, Maden, Shrimps, in Panade frisch vom Grill... Hmmm... Was soll ich nehmen....? zuerst die Shrimps vielleicht.... Dazu ein Toepfchen aus Bambusblaettern, allerlei Gemuese, die irgendwo zwischen Spinat und Gras angesiedelt sind, lecker Curry und Kokos drueber. Das sieht auch lecker aus. Kriegt man alles mit einem Plastikloeffelchen und Serviette in ein Tuetchen gepackt. Also Picknick.
Abends bin ich nicht mehr der einzige Gast im Guesthouse, Martin aus Muenchen ist angekommen, er hat sich aus nem Bangkoker Nightclub einen huebschen Thai-Boy mitgenommen, mit dem er jetzt rumreist...
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Donnerstag, 4.3.
Pickup nach Thalat Kae, Bus nach Udon Thani, Motorikscha nach Ban Chiang.
Mann, da bin ich ja mitten im Nichts gelandet. Hier gibt es nur ein paar Huetten, und ein Museum.
Habe super Zimmer im Lakeside Sunrise Guesthouse mit Blick auf den See.
Hier wurden 1966 Tonscherben gefunden, die von einer 7000 Jahre alten Kultur stammen. 2700 BC hat man hier Kupfer verarbeitet, 2100BC Bronce. Die aelteste Kultur Asiens (der Menschheit ?) liegt also nicht in China, sondern evtl. um Nord-Thailand...
Man hat schoene Stein-formen gefunden, in denen sie die Keile gegossen haben. Blabla...
Neben dem Dorftempel machen die Leute Broncegloeckchen, Glocken, Gongs, Trommeln, ... ich bin der einzige Tourist im Kaff, und muss an einem grossen Gong reiben !? Ja, nach einer weile faengt er an zu schwingen. Wird mal echt superlaut ...
Auf dem Markt erstehe ich eine duftende, dunkelgelbe Mini-Ananas fuer 5 Baht, 12 Cent.
Dann goenn ich mir noch einen lecker superscharfen TOM YAM GUNG mit viel Galanga, Zitronengras und Minischalotten, ...
Hier ist es wirklich superleise. Grillen, Gekos, .... entspannen...
PS: unter prodigital.de oder wuerth-phoenix bin ich im Urlaub nicht zu erreichen.
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Freitag, 5.3.
Moped, Bus nach Udon Thani, Nong Khai
2 Suesse, 20 Jaehrige Thaimaedels sitzen auf der Fahrt neben mir und versuchen, englisch zu reden.
Es ist Feiertag. Heute sind Wahlen. Kann es wahr sein, dass nun keine Autos mehr rumfahren, und mit Ihren Wahlspruechen durch superheftige Lautspecher nerven ??
Das langgezogene Kaff am MaeKong ist ganz huebsch, ich bekomme im Mut Mee GuestHouse eine schoene Huette, wenn ich mich weit genug rausbeuge, kann ich den Mekong sehen, und am anderen Ufer Laos.
Auf dem grossen Markt werden Sachen aus Laos, China, Thailand verkauft.
Vogelgrippe is hier nich.. !?
Der chinesische Tempel ist superbunt, und Raeucherstaebchenrauchschwaden vertreiben mich.
Im Wat Pho Chai wird eine grosse, massiv goldene Buddhastatue angebetet.
Im Salakeawkoo Sculpture park gibt es irre Grosse Statuen zu sehen, Buddhas, Goetter, Daemonen, in einem schoenen Park gelegen, es ist leicht bedeckt, und daher ganz angenehm...
Zum Sonnenuntergang gibt es noch eine Bootsfahrt den Mekong hinunter und herauf, lecker Chang Beer, und eine super Ausssicht auf die Stadt. Die Thais feiern, und tanzen auf der Strasse. Wer haette das gedacht ?
Abends gehts auf das grosse Festival, das hier jetzt fuer eine Woche startet.
Es ist in und um das Stadion, in dem Thai-Boy-Groups-Pop-Rock-Bands auftreten, auf 2 anderen Buehnen sind Tanzgruppen und Saenger zu sehen. Es ist absolut high-life, Familien sitzen gemuetlich direkt vor den Lautsprechern, die einem das Trommelfell schmelzen.
Beim Auto-Scooter sind die Thais total aus dem Haeuschen, huepfen rum, und kreischen.
Man muss sogar anstehen, alleine um auf dem Podest drumrum stehen zu koennen...
Es hat etwas Sindelfinger Strassenfest - Athmosphaere, die Speisekarte wird erweitert um Heuschrecken und dicke Skorpione (am Leckersten mit Essig und Soja-sosse) Es gibt allerlei Gluecksspiel (Hondas und Toyotas zu gewinnen) Jahrmarkt, Honigwaben, Trockentintenfisch, ... Es hoert gar nicht mehr auf; wirklich was geboten, da muss ich noch bis Mitternacht rumlaufen.
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Samstag, 6.3.
Ich sitze noch etwas im schonen Garten vom MutMee, Mekongblick, dann gehts auf nach Laos.
Die Erlangung eines Visa und die Grenzkontrollen dauern ueber 2 Stunden.
Fahrt ueber die (Thai-laotische) Freundschaftsbruecke. Bus nach Vientiane.
Spaziergang durch die Stadt. Mekongufer. Pathoumhhone Guesthouse.
Beim Geldwechsel bekomme ich fuer 20 Euro 3 centimeter Kip. Oh je, da brauche ich ja einen halben meter fuer die 2 Wochen....
Vat Sisaket. Das einzige, nicht beim Siamesischen Ueberfall 1818 zerstoerte Kloster. Sehr schoen. Park. 23 Moenche leben hier. Einer unterhaelt sich lange mit mir, und erzaehlt aus dem Moenchsleben.
Es gibt eine lecker laotische Nudelsuppe. Das schmeckt eher vietnamesisch, jedenfalls gar nicht thailaendisch. Sie verkaufen Reiswein, in dessen Flasche eine Kobra (?) eingelegt ist...
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Sonntag, 7.3.
Bus nach Luang Prabang. 9 Stunden.
Wir machen halt auf halber Strecke in Vang Vieng. Hier ist eine super Landschaft. Um ein grosses, voellig Flaches Tal gehen aussen ploetzlich bewaldete, schmale, spitze Berge senkrecht hoch. Das ist wirklich einzigartig. Beeindruckend.
So schoen bleibt dann auch die weitere Fahrt noch ueber mehrere Gebirgspaesse, Fluesse, Bergdoerfer, Schluchten, Bruecken.
Wanderbrandrodungsfeldbaufeuer.
Louang Prabang:
Das ist die ehemalige Koenigsstadt, dicht bewaldet, von Bergen umgeben, und verstreut unzaehlige alte Tempel und Kloester.
Touristrasse. Von den ehemaligen franzoesischen Besatzern her haben viele Haeuser und Hotels noch franzoesische Namen.
Markt der Hmong-Frauen. Gewebte Stoffe, koloniale Silbermuenzen, Opiumpfeifen, ...
Garkuechen am Mekong. Hier ist er immernoch so riesig breit wie in Vientiane. Er schlaengelt sich langsam und kaffebraun zwischen Bergen und Dschungel dahin.
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Montag, 8.3.
Von meinem Guesthouse am Mekong (6 Dollar, und untergebracht wie ein Konig) gehts ueber den geschaeftigen Morgenmarkt einige Kloester ansehen.
Es sind Holzhaeuser mit in mehreren Lagen gestaffelten Daechern, reich verziert mit Holzschnitzereien, Gold, Spiegeln, Glasmosaiken, ... alles ist super sauber und glaenzt.
Im Innern eine meist mehrere Meter hohe,goldene Buddhastatue, um die noch viele andere Buddhas stehen, liegen und sitzen. Prozessionswaegen, Teppiche, Wandgemaelde, Spendentruhe, Raeucherstaebchen, Kerzen, eine schoene, kuehle, schattige, ruhige Athmosphaere.
Innerhalb der Klostermauern stehen auch immer noch das Trommel- oder Gloeckenhaeuschen, einige Schreine, Nebentempel, Bodhibaum, weitere Baeume, und die Huetten der Moenche.
Nicht zu vergessen die Moenche, die fast alle zwischen 10 und 20 Jahre alt scheinen. Meist eintspannt herumsitzen, und gerne ein schwaetzchen anfangen. (auch bei einem besseren englisch als den meisten anderen Laoten ist das manchmal nicht sehr informativ)
Der Staat hat kein Geld fuer Lehrer, doch die Kloester koennen sogar die Moenche nach Bangkok in die buddhistische Universitaet schicken.
Jetzt gehts hoch auf den Phousi (Berg). Vom Tempel hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick. Die 2 Fluesse Mekong und Nam Khan fliessen hier zusammen, dazwischen liegt die Stadt. Palmen, Kloester, Reisfelder, Huetten, ringsum Berge. Kuehler Wind. Super.
Rauch. Die Bauern harken im Maerz alles auf ihren Feldern zusammen, und verbrennen es. Alles ist staubtrocken, und die Feuer verbreiten einen kratzenden Rauch.
"Der Wind treibt es ja weg". Haha. Her treibt er es. Her !
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Dienstag, 9.3.
Nord-Busbahnhof. Ich steige mit 6 anderen Lang- und 10 Kurznasen, 2 Schweinen und 2 Huehnern auf einen Pickup, und ab gehts in den Norden.
Wieder gehts viel rauf und runter, rechts und links, idyllische Doerfer, aber leider nehmen die Braende zu, und Sicht auf die Berge ist stark eingeschraenkt.
Nach 4 Stunden kommen wir in Nong Khiao an. Hier gibts ne tolle Aussicht von einer Bruecke ueber den Mekong bis das Boot Richtung Norden abfaehrt.
Der Nam Ou ist viel kleiner als der Mekong, und viel huebscher.
Rinder, die am Ufer grasen, Kinder, die Netze auslegen, angeln, Reusen checken. Kinder, die spielen, huepfen, und sich in Reifenschlaeuchen den Bach herunter treiben lassen, am Ufer wieder hoch rennen, und sich mit viel Geschrei und Gelaechter wieder ins Wasser stuerzen. Frauen, die sich waschen, Maenner, die schwere Bambuskoerbe auf kleine Boote laden.
Stromschnellen. Rote, spitze Felsen ragen aus dem Wasser, auf allen ein kleiner Busch, es sieht aus, als wuerden lauter Bonsais auf dem Fluss treiben.
Laoten mit spitzen Hueten giessen Beete am Ufer oder stochern und paddeln in ihren kleinen Langbooten.
Winkende Maedchen, Karstkegelberge, sauberes Wasser, bessere Luft.
Dann am Ziel Muang Ngoi Neua: Das Dorf am Fluss ist ohne Strasse, daher auch ohne Autos und Mopeds. Strom von 18 bis 21 Uhr.
Es ist noch Zeit, ein Stueck am Fluss entlang zu wandern. An Staudaemmen sind Dynamos angebracht. Super Ruhe. Tolle Berge.
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Mittwoch, 10.3.
Ausschlafen. Nachts waren nur Froesche und Geckos zu hoeren, von Letzteren habe ich einen dunkelbraunen, recht fetten (40cm), in meiner Bambushuette (1Euro20).
Wandern zur Cave. Aus der Hoehle fliesst ein kuehler, klarer Fluss.
Mit Louis aus USA gehe ich rein. Grosse Hallen mit bizarren Felsformationen, superenge Gaenge, in denen man sich uebel durchquetschen muss, an mehreren Stellen ist ein unterirdischer Fluss zu sehen. Es wird irre heiss drin.
Als wir wieder draussen sind, erfahren wir, dass sie heute morgen in der Hoehle eine tote Franzoesin gefunden haben. Sie war 30, hat in keinem Guesthouse uebernachtet, und ist nachts alleine und nur mit einer Kerze in der Hoehle schwimmen gewesen. Irre.
Die Polizei ist voellig ueberfordert, und die frz. Botschaft hat kein Geld fuer sowas.
Zurueck zum Dorf und relaxen, ewig mit Touris quatschen, und den Dorfbewohnern bei ihrem taeglichen Treiben zusehen: Flussalgen sammeln, buddhistische Rituale, neue Bambushuetten bauen, Daecher reparieren, Boote flicken, Reiscracker fritieren, scharfen unreife-Mangosalat zubereiten, ...
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Donnerstag, 11.3.
Dan und Mallory aus USA haben ein Boot gemietet, und wollen Louis und mich mitnehmen. Wie nett. Das ist eine 8 Stunden Tour. Super. So komme ich doch noch ganz einfach an eine Bootstour, und das sogar in meiner Richtung zurueck in den Sueden.
Es geht die Strecke zurueck nach Nong Kiao, und dann weiter auf dem engen Nam Ou. An manchen Stellen ist es extrem flach (Trockenzeit), und unser Steuermann macht seine Sache super, kurbelt, was das Zeug haelt, paddelt, stochert, Motorprobleme, aussteigen, um Tiefgang zu minimieren, spritzende Stromschnellen, ein Stueck am Ufer laufen, wenn es zu flach wird.
Wir kommen wieder an unzaehligen Doerfern vorbei. Die Laoten, vor allem die Kinder, stehen knie- oder bauchtief im Wasser, fischen, koechern, reusen, angeln, speeren, tauchen, netzwerfen, springen, spielen, lachen, winken...
immer mehr Buschfeuer huellen die Berge in einen grauen Dunst. manchmal regnet es Asche in groben Brocken herunter, sieht aus wie tausende von Schmetterlingen, die dann auf der Wasseroberflaeche lieben bleiben. Vor 2 Tagen soll der ganze fluss schwarz vor Asche gewesen sein.
Felswaende ragen ueber uns herueber, und die Baueme lassen ihre Wurzeln oder Lianen auf uns nieder.
Wir besuchen die Buddha-Cave, in der tausende alter, kaputt gegangener Buddhas ihre letzte Ruhe finden.
Dann geht es noch 2 Stunden den Mekong hinunter, der ist schon riesig.
Es heizen Speedboats an uns vorbei, mit einem Affenzahn und Hoellenlaerm, oben drauf sich festklammernd einige lebensmuede Touris in Rettungswesten und Motorradhelmen.
Pauschaltouristen in einem ueberfuellten Boot, Blitzgewitter, ja, Studiosus bietet jetzt auch Laos an....
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Freitag, 12.3.
LuangPrabang Palastmuseum. Es sieht aus, als habe hier gestern noch die koenigliche Familie gelebt. Eher eine grosse Villa als ein Koenigshaus. Esszimmer, Schlafzimmer, Lesezimmer, Empfangszimmer. Nur der Thronsaal ist schoen geschmueckt mit Gold und Mosaiken. 32 Samurai-Schwerter der Laibgarde, Thron, Fotos, Geschirr, franzoesische Buecher, Geschirr, Grammophon, .... Die Familie wurde 1976 von den Kommunisten umgebracht, als sie die Macht ergriffen.
Bus nach Vientiane. 9 Stunden. Wieder die schoene Fahrt durch die Berge. Der Bus ist einfacher, haelt oefter, so bekommt man mehr von den Doerfern mit, aber bei VangVieng ist mehr Feuer als bei der Hinfahrt, und langsam wird es auch abend. Toller Sonnenuntergang hinter den Bergen.
Vientiane. Treffe einen Deutschen, der eine Thai geheiratet hat, und jetzt Reisbauer ist, und einen Deutschen, dem ich bei der Hotelsuche helfe, da er kein Wort englisch spricht !
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Samstag, 13.3.
Annousavari. Der laotische Arc de Trioumphe. Aus Zement der USA, der fuer den Flugplatz gespendet wurde. Schoene, aber nicht weite Aussicht.
Bus nach Thakhek. 6 Stunden.
Lahmer Bus, bin die einzige Langnase, Kinder spielen auf meinen Fuessen, staendig Halten, und unzaehlige Thais preisen braune Eier, Klebreis mit Chilimantsch, rohe Mangos mit Chilisalzzucker und andere Leckereien an, die sie duchs Fenster reinreichen. Ja, sehr nah am Leben der Laoten, aber sehr reizlose Fahrt am Mekong entlang.
Thakhek. Markt. Superschoen. Blumen. Leckere Donuts und Kraeuterpilzpfannkuchen, Eichhoernchen, und Ratten, Letztere werden meist zubereitet wie Spanferkel, und bis auf die Groesse sind sie auch kaum davon zu unterscheiden...
Megan aus Australien wartet auf die Besserung ihrer durchfalligen Freundin, und wir quatschen noch den ganzen Abend ueber Kaenguruhs und Eingeborene... Ein Ossi mit "Bratwurst Thueringen" Shirt.
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Sonntag, 14.3.
Mit 3 Japanern miete ich ein Tuktuk, und wir machen eine Tour in den Nationalpark.
Tham (Hoehle) Xian Liap. Supergrosse Halle, 2 Eingaenge, Licht von beiden Seiten, ein Baechle fliesst durch. Die Ausmasse bestechen.
Tham Phan BuddhaCave Hohe Hoehle mit Schrein und sehr schoenen, grossen Waenden voller Slaktiten und funkelnden Stalagmiten. Licht kommt von oben und spiegelt sich im gruenen Wasser. Schoene ruhige, zauberhafte Atmosphaere.
Tham En Schon 100m vor der Hoehle blaest uns ein eisiger Wind entgegen. Die Picknickarea davor liegt schattig unter Baeumen, von denen die Voegel so laut schreien, dass man kein Wort versteht.
Die Hoehle ist beleuchtet und gross und ausgetrampelt.
That Falang. Superidyllischer Badeplatz, den auch die schuechternen Einheimischen aufsuchen. Schwimmen, von Felsen springen, Sonnen, unter Palmen relaxen.
Tham Pha Ban Erhoeht am Berg, Aussicht aus der Hoehle heraus auf das Dorf und die Reisfelder. Der Ganeshfoermige Tropfstein wird hier angebetet, ebenso Buddhas und menschengrosse, bunt angemalte Figuren lokaler Heiliger. Unruhige Fledermaeuse.
Bus nach Savannakhet.
Essensstaende der Stadt erkunden, dabei Ausblick auf Mekong und Thailand.
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Montag, 15.3.
Die Amuesiermeile mit Variete ist dank sozialistischer Umstrukurierung jetzt mit Huehnern und Schweinen besetzt, die vor einer Dreck, Schrott und Muellkulisse agieren.
Vat Xayaphoum Hier werden grosse Buddhastatuen aus Zement hergestellt. Erst weiss, dann orange, dann gold streichen. Eine gruene Oase des Friedens und der Ruhe. Und die Moenche halten alles immer sooo sauber.
Bus nach Pakxe. 5 Stunden. Wieder weiter den Mekong hinunter, jetzt in Sued-Laos.
Champasak Shopping Centre. In Chinesisch-Laotischer bruederlich sozialistischer Gemeinschaftsarbeit entstandenes 3-stoeckiges Einkaufszentrum mit Rolltreppen (!) und Marmor. Nur ein paar Staende im EG sind vermietet, der Rest des Marktes ist draussen, wahrscheinlich sind die Mieten zu hoch...
Essensstaende mit Blick auf den Xe Don, der hier in den Mekong fliesst.
Vat Luang. Heute ist ein Feiertag, und viele Moenche sind hier zusammengekommen. Sie sitzen im Tempel und chanten. Superschoen. Ich muss mich dazusetzen, und lange lauschen.
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Dienstag, 16.3.
Historisches Museum. Viele Fotos aus der franzoesischen Zeit, und Tretminen, Fallschirmbomben, Granatwerfer, ...
Pickup nach Champasak. Uebersetzen mit der Faehre. Radfahrt durchs Dorf. Hier liegt das Huhn begraben. Nix zu sehen. Unendlich heiss. Keiner spricht deutsch. Kein Internet. Kein Strom. Zu heiss, um zu den Ruinen zu gehen. Pfffff....
Es wird immer heisser. 40 Grad. Selbst die Laoten haengen rum, und beschweren sich, dass es zu heiss sei.
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Mittwoch, 17.3.
In noch ertraeglicher hitze geht es fruehmorgens mit dem Rad 40min zum Vad Phou. Das ist der groesste Khmer-Tempel ausserhalb Kambodschas.
Toll an einem Berg gelegen. Schoene Ruinen, alles ziemlich zusammengefallen, aber die Skulpturen und Steinmetzarbeiten sind sagenhaft gut erhalten.
Frangipanigesaeumt geht es eine Treppe den Berg rauf.
Elefanten- und Krokodilstein, heiliger Lingam-felsen. Super Aussicht auf Teiche, Zeremonialstrasse, Tempel, Felder, Ebene. Viele Laoten schneiden den Bewuchs am Tempel.
Zurueck geht mit dem Iren, den ich immer wieder treffe. Es kommen uns viele Schulkinder entgegen, alle auf dem Rad, zu zweit, mit Uniform und schwarzem Regenschirm.
Zurueck die Faehre ueber den Mekong. Ein paar reiche Japaner nehmen mich mit, ich sitze hinten auf dem Pickup mit den Koffern, und mumme mich wie ein Wuestenscheich ein, um der sengenden Sonne zu trotzen. Wir ueberholen alles.
Mit dem Langboot gehts nach Don Khon. Dann mit dem Motorradtaxi nach Don Det. Die Insel liegt an der Kambodschanischen Grenze. Hier spaltet sich der Mekong in hunderte kleine Fluesse auf, und es gibt unzaehlige kleine Inseln. Auf laotisch heisst das Gebiet hier Vier-tausend-Inseln. Die Franzosen haben hier eine kleine Eisenbahn gebaut, um die grossen Wasserfaelle zu ueberwinden.
Die Schwellen und Gleise der einzigen Laotischen Eisenbahn jeher wurden anderweitig weiterverwendet, es steht nur noch die grosse Bruecke zwischen den beiden Inseln, eine rostige Lok, und an den beiden Anlagestellen grosse Verladerampen.
Hier gibt es keinen Strom und kein fliessend Wasser. Huehner, Schweine, Ochsen, Hunde, Truthaehne, ... Sehr angenehme Athmosphaere.
Mit Di aus Polen und Evelyn aus Frankreich miete ich mir ein Boot mit Kaeptn, und wir fahren zu den Irrawady-Delphinen.
Superschoene Bootsfahrt. Felsen. Baeume wachsen im 45 grad winkel flussabwaerts. Bambusgestelle sollen in der Regenzeit auf Untiefen hinweisen. Klares Wasser !? Unzaehlige Fischer. Und die Delphine. Ca. 10 Stueck sollen hier noch leben.
Sie prusten laut die Luft raus, schwimmen in Paerchen, machen Buckel, zeigen ihr Gesicht. Wir sitzen relaxt auf dem Boot und schauen gespannt dem Schauspiel zu.
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Donnerstag, 18.3.
Einstuendige Bootsfahrt zum Khon Paeng Wasserfall, dem groessten Wasserfall in Sued-Ost-Asien. Wassermassen walgen cappucinobraun und sahnegetoppt unter grossem Getoese hinab. Wie ein mini-Niagara.
Fried Rice mit Wasserfallblick.
Auf dem Rueckweg gehts wieder an vielen Stromschnellen, Untiefen und Strudeln (!) vorbei oder hinueber, der Captain faehrt im Zickzack ueber Wasserflaechen, die von der Ferne sehr glatt und ungefaehrlich aussehen. Unglaublich.
Dann gehts auf eine Wanderung ueber ausgetrocknete Reisfelder und durch verdorrte Bambuswaelder zu den Somphamit-Wasserfaellen. Es ist eine Affenhitze. Krasse Felsen.
Rueckweg am Ufer entlang durch ein kleines Dorf und ein Kloster, teils schattig.
Am Abend mach ich noch eine Radtour ueber die Bruecke und quer durch Don Det. Die haben ja Strom hier. Baeh !
Selbst die als 'cold shower' angepriesene Dusche ist bruehend heiss. Ohne Abtrocknen in die Klamotten, da haelt die Erfrischung wenigstens ein kleines bisschen laenger. 42 grad? Untertrieben !
Also ab in die Haengematte, Blick auf den Fluss, badende Kinder, die gegenueberliegende Insel und die franzoesische Eisenbahnbruecke.
Nachts schwitzen.
Dann regnet es mitten in der Nacht.
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Freitag, 19.3.
Endlich ist es wieder angenehm kuehl, 30 grad, das laesst sich ja prima aushalten.
Motorrad nach Don Det, Boot nach Nakasang, Pickup nach Pakxe.
Gleich durch den riesigen Markt streifen, in dem ich mehrere Male die Orientierung verliere. Fische heupfen ueber das Pflaster. Laotinnen hinterher.
Pickup nach Chong Mek. Mein Nebensitzer zeigt stolz seinen Korb rum. Ich will auch reinschauen, um die vermeintlichen Schlangen zu sehen. Aber er ist halb vollmit halb toten winzigen Froeschen. Da lacht er. Bae, muss ich die Nase ruempfen. Mein Reis-Zuckerrohr-Kokos-Pudding ist doch viel besser. Hmmmmmm..... so was von lecker....
Am strassenrand liegen laotische und thai-Immigration. Waere fast dran vorbeigelaufen. Tss...
Pickup nach Phibun nach Ubon Ratchantani. Angenehm kuehl. 29 grad. bedeckt.
Tolles altes Holzguesthouse. 2 Dollar mein schnuckliges Zimmer.
Markt. Arme kleine Schildkroeten. Leckere Fruehlingsrollen an Spiessen.
Wieder Thailand. Wieder Verkehr. Links. Baht. (in Laos kann man ueberall in Kip, Baht, oder USDollar bezahlen. ) Mehr Essensauswahl. Leckere Currys mit Basilikum, Tom Yam, Tom Kha Gung, ... Aber hie und da stinkt es genauso. Cappucino-Mint-Milk, Internet, Heineken, ....
In den winkligen Strassen laufe ich am Guesthouse vorbei, als ich umdrehe, bemerkt das ein Thai. Er spricht kein englisch, aber irgendwie bring ich rueber, was ich will, und er faehrt mich einfach heim. Wie nett !
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Samstag, 20.3.
Mun River. Wat Suppattanaram. Groesste Holzglocke. Langweilig.
Wat Sipim. Sehr schoen.
Park mit goldenem Monument.
Panzer und Kampfflugzeuge aus dem Krieg.
Wat Nong Bua. 50 meter hohe original-Nachbildung des Tempels aus Indien, in dem Asche Buddhas ruht. Wie ein riesiger Obelist. Superschoen.
Big C Supermarkt. Riesig. DVDs fuer 2 Euro. Auf einer Buehne Thai-Techno-Taenzer. Alle sind hin und weg. Probierstaendchen. Ich koennte von jedem Regal ein Foto machen. Unfassbar. Wenn ich doch nur diese Hiroglyphen entziffern koennte... Was mag das alles sein ???
Bus nach Korat / Nakon Ratchasima. Moench mit Walkman.
Motel.
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Sonntag, 21.3.
Alte Stadtmauer mit Tor. Grosser Wassergraben.
Markt. Baeckerei.
Wat Pruk mit Japanischem Garten.
Bus nach Chantaburi. 6 Stunden. Vorbei an einigen Nationalparks mit schoenen, beurwaldeten Bergen. Hitze. Schweissperlen. Miefiges Hotelzimmer. Superlecker essen gehen.
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Montag, 22.3.
Pickup nach Trat. Pickup nach Laem Ngop. Das erste mal am Meer. Im Strandcafe warten auf die Fähre.
3 Stunden Fahrt nach Ko Maak, die 'Betelnussinsel' Super Aussicht auf Ko Chang, das Festland, und viele Inselchen. Ich mache an Deck noch die Bekanntschaft von 2 Mönchen, 8 Thai-Studenten, Chris aus Australien und Oi vom Holiday Beach Resort, wohin ich dann auch mitgenommen werde.
Spaziergang, Palmen, weisser Sandstrand, ...
Mein Hütten-Nachbar ist übersät mit Sandfliegenstichen, die kratzen und sabbern schon seit 3 Tagen. Ich bin präventiv eingeschmiert mit Kokosöl und komme mir vor wie ein Sumo-Wrestler.
Mit Chris' Motorrad über die Insel heizen. Es ist schon dunkel, und wir suchen das Dorf, aber es gibt wohl kein Dorf. Also trinken wir noch ein Bierchen am Nord-Strand.
Abends werden Chris und ich von den 8 Thais zu einer Party am Strand eingeladen. Thai Whisky number one!
Es ist superdunkel und wir haben einen Phantastischen Sternenhimmel. So was hab ich ja noch nicht gesehen ! fun-tastisch !!
Der Betrukendste (Lukshit) wird von uns im Sand eingebuddelt.
Dann gehen wir noch baden. Bei jeder Bewegung fängt der Plankton an zu leuchten. Was ein Spass. Wie tausende Unterwasser-Sternschnuppen.
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Dienstag, 23.3.
Wanderung über die Insel. Kokosnussernte. Einsame Strände. Palmenhaine. German Bakery.
Schnorcheln. Schöne Fische und Korallen, aber nicht der Weltbeste Platz. Der nette Deutsche von der Tauchschule kann kein Boot organisieren. Kriegt den Arsch nicht hoch. Also kein Tauchen. Strandspaziergang.
Nachtschwimmen 2.
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Mittwoch, 24.3.
Ich werde in einem unglaublichen Holzauto ans Pier gefahren.
Fähre zurück nach Laem Ngop, 3 Stunden, und dann gehts in 5 Stunden direkt nach Bangkok.
Golden Mount. Paläste. Verkehrschaos.
Khaosan Road: Verkäufer, Haareflechter, Tuktukfahrer, Masseusen, Maler, Zuhälter, Schlepper, Touris, Einheimische, Ausweisfälscher, Raubkopierer, Köche, Türsteher, Dirnen, Kinder, Tatoostecher, Bettler ...
Hier gibt es alles, was das Touriherz begehrt, und ich fange an mit meinem Grosseinkauf, da ich ja übermorgen wieder zurückfliege.
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Donnerstag, 25.3.
Chao Phraya River. Fähren.
Nationalmuseum. Hier stehen auch alle möglichen Tempel, Pagoden und Paläste, die aus dem ganzen Reich hergeschafft wurden.
Sanam Luang. Grosse Wiese, auf denen die Leute Drachen steigen lassen. Blick auf den grossen Palast.
Einige Wats, mit sitting und standing Buddhas; Thai Export Center; Phra Sumen Fort.
Wat Pho: Unglaublich viele Stupas. Kreuzgänge mit Buddhas. Springbrunnen mit Statuen. Mönche. Ein riesiger, liegender Buddha, um den jeder kreist, und 'for good luck' 200 Münzen in 200 Krüge wirft. Tempel. Grosse, steinerne Türsteher, Park.
Chinatown. Ewig und 3 km gehts durch eine winzige Strasse immer geradeaus. Das heftige Gedränge wird noch gesteigert duch die vielen Händler, die mitten in der überfüllten Gasse ihre Stände aufstellen, und die Snackverkäufer, die ihre Karren durch die verbleibenden Zentimeter quetschen. Hier erstehe ich einen zweiten Rucksack für meine Einkäufe.
Shopping Komplex. Superleckeres Sushi für 2 Euro. Aussicht heraus auf den traffic-jam, und herein auf das Rolltreppenlabyrinth. Hier fülle ich dann den neuen Rucksack mit Einkäufen. Der Renner sind Thai-currys und DVDs in grossen Mengen. (man muss ja bevorraten fürs kommende Jahr)
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Freitag, 26.3.
7.ooh Bus zum Airport und einchecken.
Dann hab ich noch ein paar Stunden Zeit, also gehts rüber zum Bahnhof. Hier essen auch die Stewardessen. Dann kommt eine echte Kohlelok vorbei, und nebelt alles so heftig ein, dass 3 Minuten keiner mehr über die Fussgängerbrücke gehen kann. Die armen Schwarzen, die da grad drauf waren, als der Zug kam.